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10.12.2008 Eröffnung des Heimes für traumatisierte Kinder am 3. Januar 2008
[Von Christiane und Reiner Wilke]

Tage vor der Eröffnung hatte der verantwortliche Mönch noch einen Astrologen beauftragt, den besten Zeitpunkt für diesen Anlass herauszufinden. Es folgte ein Anruf bei uns im Hotel in Colombo, dass der 3.1.2008 ideal sei. Pünktlich um 9.30 Uhr sollten wir (Esala Senanayake und wir) im Pitaramba-Tempel eintreffen, um dort bis ca. 11 Uhr gemeinsam mit dem Mönch auf das Ereignis zu warten.

Der Mönch und sein Finanzberater besprachen in der Wartezeit mit uns, wie sie sich vorgestellt haben, die Räumlichkeiten bis zur endgültigen Nutzung (nämlich als stationäres Kinderhaus) sinnbringend zu gebrauchen. Es sollen ab sofort 1 Haupt- und 1 Hilfslehrer eingestellt werden und die hilfsbedürftigen Kinder aus der näheren Umgebung unterrichtet werden. Gleichzeitig werden die Räume eingerichtet und das Komitee, bestehend aus dem Mönch und Personen aus den unterschiedlichsten Berufen aus der Umgebung, sucht Kinder aus, die in unserem Haus aufgenommen werden sollen.

Vom Tempel sind es ungefähr 5 km bis zum neuen Kinderhaus und schon an der Hauptstraße wurden wir mit einem Bogen mit der Aufschrift unseres Namens und unseres Vereins und einer kleinen Gruppe Musiker empfangen. Zu Fuß ging es dann ca. 300m einen Hügel hinauf, was uns wegen der starken Sonne zum Schwitzen brachte.

Am Haus angekommen wurden wir von einer großen Menschenmenge begrüßt und ohne lange Verzögerungen ging der offizielle Teil los. Zuerst wurden drei Flaggen gehisst: die deutsche, die srilankische und eine uns unbekannte dritte. Danach durften wir feierlich den Vorhang vom Schild nehmen und mit extra geschmückten Scheren die Bänder vor der Eingangstür durchtrennen.

Im Eingangsbereich stand eine typische Öllampe, die von uns dreien angezündet wurde. Der Mönch und zwei seiner Helfer fingen nun an Mit Gesängen das Haus zu „segnen“ und alles auf einen guten Weg zu bringen. Anschließend wurden wir drei gebeten uns ins „goldene Buch“ (ein DIN A 4 Heft) einzutragen. Nach diesem offiziellen Akt wurde der für solche Anlässe übliche Milchreis, Kuchen und Bananen gereicht und langsam löste sich die ganze Versammlung auf.


Zusammenfassung der Reise und des bisher Erreichten

Wir freuen uns, dass während unseres Aufenthaltes alle geplanten Projekte erfolgreich abgeschlossen wurden.

Neben dem größten Projekt, dem Haus für 35 traumatisierte Kinder, konnte:

-- die „ Intensivstation“ für Kinder im General Hospital Kandy angebaut und teilweise eingerichtet werden

-- Das kleine Waisenhaus im Inland erhält regelmäßige Unterstützung für die dort lebenden ca. 40 Kinder (Lebensmittel und Schulutensilien)

-- Unsere Patenschaften sind alle vergeben. Wir können nach einem Jahr prüfen, dass das Patengeld wirklich auf jedem Bankkonto ankommt - wir haben uns jedes Konto zeigen lassen. Leider sind inzwischen 3 Paten in Deutschland ausgestiegen und wir suchen dringen Ersatz (mit 25 Euro sind Sie dabei!).


Die Basis ist gelegt, nun brauchen wir frische unterstützende Kräfte!

Das Haus für traumatisierte Kinder ist nun zwar finanziert (das Budget wurde eingehalten!!) aber jetzt kommen die Folgekosten für den laufenden Betrieb. Es sind hier monatlich ca. 1.900 Euro veranlagt. Das beinhaltet die Löhne für das Personal, Verpflegung, Schulmaterial und Nebenkosten für das Haus wie Wasser, Strom, Gas, Versicherung.. Zwar hat der Verein noch ein kleines finanzielles Polster aber das wird nicht lange reichen.

Wir sind also auf weitere Spenden angewiesen. Wer helfen möchte, könnte eine Patenschaft für das Kinderhaus übernehmen und einen Betrag seiner Wahl regelmäßig monatlich überweisen. Hierdurch erhielten wir mehr finanzielle Planungssicherheit. Wir versichern, dass die Spenden direkt den Projekten zukommen, dieses wird auf unseren regelmäßigen Mitgliederversammlungen nachgewiesen. Wer Auskünfte zu unseren Ausgaben haben möchte, kann diese jederzeit persönlich bekommen und ggf. auch unsere Buchführung einsehen (ohne die geschützten Namen der Spender natürlich).

Weitere Informationen auf unserer Homepage www.freundesrilankas.de

Unser Spendenkonto ist Sparkasse Celle Kto, BLZ 257 500 01. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, vermerken Sie das bitte auf dem Überweisungsträger.


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10.01.2008 Mehrwöchiger Aufenthalt in Sri Lanka
[Von Patrick Wilke]

Christiane und Reiner Wilke sind für einige Wochen nach Sri Lanka gefahren. Ihre beiden Söhne übernehmen inzwischen wie schön öfter die Beantwortung der Post und den Kontakt zu ihren Eltern. Diese wechseln auf Sri Lanka des Öfteren ihren Aufenthaltsort und sind daher oft schlecht zu erreichen. Reiner holt allerdings wenn möglich seine E-Mails ab.

Was auf dieser Reise bisher getan wurde, wird hier demnächst berichtet. Bis jetzt hat sich aus Telefonaten ergeben, dass ein von uns unterstütztes Kinderheim offizielle Einweihungsfeier hatte. Fotos sind auch schon eingetroffen und werden demnächst hier veröffentlicht.

Allen Unterstützern, Freunden und Besuchern ein zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2008!


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19.11.2007 Spendengelder vor Ort investiert - wichtige Krankenhaus-Ausrüstung beschafft
[Von Patrick Wilke]

Auf ihrer letzten Reise durch Sri Lanka besuchten die Wilkes unter anderem ein Distrikt-Krankenhaus in Maho. Aufgrund der schlechten Versorgung der Patienten dort beschlossen sie, eine EEG-Apparatur zu beschaffen, denn Herzkranke konnten bis dahin nur sehr eingeschränkt behandelt werden. Das EEG-Gerät ist inzwischen angeschafft. Nun danken das Krankenhaus und seine Angestellten uns allen sehr herzlich. Interessierte können den Briefwechsel zu dieser Aktion hier herunterladen:

--> Dankesschreiben des Krankenhauses
--> Beleg über Anschaffung von EEG-Gerätschaften

Auch der Lions Club ist in Sri Lanka aktiv und unterstützt mit dem "Sight First" - Projekt unter anderem eine Augenklinik. Ziel ist es, Menschen vor dem Erblinden zu retten. Im Prinzip sind viele Eingriffe relativ einfach, doch den meisten fehlt selbst das Geld für solch wichtige Operationen. Die vom Lions Club unterstützte Klinik "Gift of Sight Hospital" wurde von uns ebenfalls besucht, und wir haben vor, in Zukunft hier wichtige Materialien zu beschaffen.

--> Sight First Projekt

Demnächst finden Sie hier aktuelle Fotos vom Waisenhaus-Team auf Sri Lanka, mit dem wir zusammen arbeiten.



Pressespiegel:

In den letzten Wochen macht eine schreckliche Begebenheit seine Runde durch die Medien. Eine französische "Hilfs"organisation entführte auf abenteuerliche Weise angebliche Waisenkinder aus dem Tschad und Sudan. Ob die Motive der Beteiligten lediglich Abenteuerlust und Aktivismus oder letztlich auch ihre Betroffenheit der Zustände in Afrika waren - fest steht, dass sie die Kinder nicht auf ordentliche Weise ausgewählt sondern relativ wahllos eingesammelt oder gar entführt haben und dass sie weder deren genaue Herkunft kannten, noch wussten ob sie wirklich Waisen waren oder gar ob ihre Angehörigen mit deren "Rettung" einverstanden waren!

Freunde Sri Lankas e.V. ist bestürzt über diesen Fall und wir möchten uns hiermit deutlich von allen Praktiken distanzieren, die das Wohl der Kinder, der Angehörigen und die Souveränität der Behörden vor Ort dermaßen aus den Augen verlieren.

--> Mehr dazu auf Spiegel.de nach oben

30.06.2007 Hilfe für die Ärmsten der Armen nach Tsunami 2004 in Sri Lanka:
[Von Christiane Wilke]

Wir sind seit wenigen Wochen zurück vom einem dreimonatigen Aufenthalt in Sri Lanka. Dank zahlreicher Spenden und der laufenden Mitgliedsbeiträge an unseren gemeinnützigen Verein "Freunde Sri Lankas" e.V. konnten wir inzwischen eine Menge erreichen. Ein Heim für traumatisierte Kinder ist verwirklicht, nicht nur der Grundstein gelegt, sondern der Bau begonnen.

Nach Absprache mit der Regierung Sri Lankas und den vor Ort ansässigen buddhistischen Mönchen, die das Bauland kostenfrei zur Verfügung stellten, konnte schnell ein Architekt gefunden werden, der ohne große zeitliche Verzögerung und zu realistischen Preisen einen Plan entwarf, der von allen Seiten als gut durchdacht empfunden wurde und somit unsere Zustimmung erhielt.

Noch während unseres letzten Aufenthaltes konnte die Grundsteinlegung stattfinden und seit dem wird das Traumazentrum gebaut. Im Herbst diesen Jahres soll die Einweihung des lange herbeigesehnten Hauses stattfinden.

Außerdem konnten wir uns erreichen, dass das staatliche Krankenhaus in Kandy um eine Intensiv-Station für frisch operierte Kinder erweitert wurde. Die hygienischen Verhältnisse und der chronische Mangel an Krankenhausbetten waren katastrophal und bedurften dringender Abhilfe.

Eine ebenfalls sehr wichtige Aufgabe ist und bleibt es, Kindern, die während des Tsunamis einen Elternteil oder gar beide verloren haben, eine Patenschaft nach Deutschland zu vermitteln.

Nachdem die Regierung Sri Lankas eine Liste mit verwaisten oder halbverwaisten Kindern erstellt hatte, suchten wir alle genannten Kinder auf und entschieden vor Ort, ob eine finanzielle Hilfe aus Deutschland zwingend nötig ist oder nicht. Diese Einzelfallentscheidungen waren notwendig, weil einigen Kindern Hilfestellungen von Familienangehörigen zukommen oder der Staat eine kleine Pension zahlt, wenn das Tsunamiopfer im Staatsdienst tätig war. Nur wirklich Bedürftige bekommen nun monatlich eine Unterstützung.

Besonders glücklich sind wir über eine gelungene Herz-OP bei einem kleinen 3-jährigen Jungen. Niemals wären die Eltern in der Lage gewesen die Krankenhauskosten aufzubringen, obwohl sie sich sehr darum bemühten. Selbst das Betteln brachte nur ein paar Rupien. Spontan veranlassten wir damals die Zahlung der OP-Kosten durch den Verein "Freunde Sri Lankas"e.V. und begleiten auch in Zukunft die Familie und den kleinen Jungen.

Am 31. Mai 2007 um 19.00 Uhr fand im Winser Weincafé im Museumshof eine Mitgliederversammlung statt, anschließend standen wir allen Interessierten zur Beantwortung von Fragen und mit vielen Fotos zur Verfügung.


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22.01.2007 "Traditionelles" Dankeschön an die britischen Schulen
[Von Patrick Wilke]

Die britischen Schulen aus dem Landkreis Celle unterstützen uns regelmäßig und sehr engagiert mit Spenden. Die Schüler haben Sonderaktionen wie Benefitz-Eisverkauf gestartet und wir finden stets offene Ohren und Herzen bei Vorträgen über unsere Aktionen. Auch eine Schulpatenschaft mit einer srilankanischen Schule wird angestrebt.

Uns wurden außer Geld auch ca. 100 neue Schulbücher gestiftet, wir suchen nach einer Gelegenheit, das Schulmaterial nach Sri Lanka zu bringen.

Hier also allen Kindern und Lehrern der britischen Schulen herzlichen Dank und ein frohes und gesundes Jahr 2007!


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10.01.2007 Spendenticker
[Von Patrick Wilke]

Der Verein verfügt zur Zeit über ein Bankguthaben aus Spenden von € 92.000. In diesem Jahr werden investiert: € 54.000. Weiterhin sind € 24.000 im Budget reserviert für die Bewirtschaftung des Hauses in Bentota. An Spenden haben wir in 2006 ca. € 12.000 bekommen. Verwaltungskosten fielen in 2006 an insgesamt ca. € 100 für Bankgebühren und Gebühren der Homepage. Das ist möglich, da wir alle Reisekosten und Verwaltungskosten selbst tragen. Die Spendengelder gehen somit zu fast 100% direkt in die Hilfsprojekte.


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01.01.2007 Bericht über unsere Aktivitäten 2006 und Planungen für 2007
[Von Patrick Wilke]

Liebe Mitglieder, liebe Förderer,

Ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2007 wünschen wir Ihnen / Euch allen!

Gleich zu Anfang des neuen Jahres werden wir in Sri Lanka unsere Projekte begutachten und voranbringen. Es gilt zum Beispiel, die Kinder und deren Situation kennen zu lernen und die Abläufe der Vereinsorganisation vor Ort in Augenschein zu nehmen.

Eine Beschreibung unserer aktuellen Projekte in 2006 und der Planungen für 2007 finden Sie auf der Projektseite.


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21.12.2006 Organisation
[Von Patrick Wilke]

Wir haben heute die Registrierung unserer gemeinnützigen Gesellschaft in Colombo erhalten. Der Verein vor Ort ist aus organisatorischen Gründen notwendig und heißt "The Relief and Friendship Foundation", seine Registrierungsnummer ist 31282.


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18.04.2006 Reisebericht / Projektbericht / Mitgliederversammlung am 20. April 2006
[Von Reiner Wilke]

Liebe Mitglieder und Förderer,

Wir haben anläßlich der Mitgliederversammlung am 20.4.2006 in Winsen(Aller) einen Bericht zu unseren Hilfsprojekten in Sri Lanka verfasst. In diesem Bericht fassen wir die Erlebnisse unserer Reisen und unsere Projekte von Januar 2005 bis April 2006 zusammen. Insgesamt fanden drei Reisen statt. Die erste unmittelbar nach dem Tsunami im Dezember 2004, die zweite im April 2005 und die dritte von Januar bis März 2006.


Zur Anfahrtsskizze Museumshof Winsen Aller

Zu den aktuellen Projekten und Reiseberichten


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14.12.2005 Freunde Sri Lankas e. V. - Weihnachtsgrüße
[Von Reiner Wilke]

Eine erstaunlich hohe Anzahle an Einzelspendern, Firmen, Organisationen, Kindergärten und Schulen haben unsere Hilfsaktionen großzügig unterstützt. Allen Spendern und Förderern unseres Vereins möchten wir hierfür recht herzlichen Dank sagen.

Mit Ihrer Hilfe können wir nun einige Projekte für Hilfsbedürftige in Sri Lanka umsetzen. Mit der frühen und spontanen Soforthilfe z. B. in Schulen und Waisenhäusern haben wir im Rahmen unserer Möglichkeiten vielen Kindern bereits helfen können.

Allerdings war und ist unser Ziel die mittel- und langfristige Hilfe. Hierfür haben wir jetzt eine Kooperation mit einem im Bau befindlichen Waisenhaus schließen können. Dorthin werden wir auch Patenschaften vermitteln.

Weiterhin beginnen wir im Januar 06 mit dem Bau einiger Häuser für vom Tsunami Betroffene .Mit einem "Schul- und Hilfsprojekt" in der Nähe von Bentota wollen wir Kindern aus bedürftigen Familien eine angemessene Schulausbildung bieten.

Dieses sind alles Projekte zur Selbsthilfe, die Betroffenen sind in die Arbeiten eingebunden und sollen so viel wie möglich in eigener Verantwortung übernehmen, während wir mit den Spendengeldern für die Startmöglichkeit und die Rahmenbedingungen sorgen wollen.

Diese Hilfe ist langfristig angelegt und wird von uns zusammen mit einheimischen Freunden vor Ort betreut. Finanzielle Hilfe ist nach wie vor erforderlich und wir würden uns freuen, wenn Sie dieses durch Spenden oder eine Fördermitgliedschaft ermöglichen.

Weitere Patenschaften für Waisenkinder in dem von uns unterstützten Waisenhaus sind noch zu vergeben. Mit einem Betrag von mtl. € 25 können Sie so den Lebensunterhalt eines Waisenkindes in unserem Projekt finanzieren, damit für eine behütete Unterkunft und angemessene Schulausbildung sorgen.

Bei Interesse können Sie uns unter 05143-5698 oder 0172-4100789 für weitere Informationen erreichen oder besuchen Sie unsere Homepage www.freundesrilankas.de

Alle Spenden gehen vollständig an die Betroffenen vor Ort, sämtliche Arbeiten für den Verein werden ehrenamtlich durchgeführt. Das Spendenkonto unseres Vereins besteht bei der Sparkasse Winsen, BLZ 25750001; Kto-Nr. 159836485.

Ich wünsche Ihnen allen eine besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute für das kommende Jahr.

Reiner Wilke
Freunde Sri Lankas e.V.

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22.11.2005 Freunde Sri Lankas e.V. erhält eine neue Website
[Von Patrick Wilke]

Die Website ist privat gespendet worden und bereitet dem Verein daher keine Extraosten ebenso wie die bereits erwähnten Übersetzungen durch Frau Sheila Burns.

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10.10.2005 Erneut schweres Erdbeben mit Zehntausenden Toten
[Von Patrick Wilke]

Schwere Erdbeben in Kaschmir haben Zehntausende Menschenleben gekostet. Wir möchten auf einen Artikel in der FAZ hinweisen in dem auch Links zu Spendenorganisationen genannt werden.

FAZ: "Zehntausende Tote nach Erdbeben"

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24.09.2005 Probleme und Perspektiven
[Von Reiner Wilke]

Die unschöne Nachricht vorweg: Ein Waisenhaus ist bis jetzt leider noch nicht gebaut. Wir haben erst jetzt unser Startkapital erreicht, die Spenden werden mit der Zeit doch merklich weniger. Noch mehr Schwierigkeiten jedoch haben wir bei der Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Behörden, die sehr mit den Wahlen beschäftigt sind und sich teilweise widersprechen; auch die angespannte Athmosphäre im Land ist ein Problem. Die guten Neuigkeiten sind, dass inzwischen weitere große Spendensummen eingingen:

- Das Ernestinum überwies uns € 8.000! vom Run for Life (die Cellesche Zeitung berichtete am 15.9 unter "Lokales")
- Die Gloucester School in Bergen spendete € 6.000!
- Die "Friedrich-von-Schiller-Schule", eine Förderschule für behinderte Kinder in Wolfsburg-Vorsfelde, spendete nach einem Sponsorenlauf € 500 (Bericht s. Wolfsburger Allgemeine 9.9.05 und Wolgsburger Nachrichten 9.9.05)

Somit sind die Schulen eindeutig unsere Hauptsponsoren, wir danken hiermit den Verantwortlichen in den Einrrichtungen nochmals ganz herzlich!

Insgesamt ist der Spendenstand nun bei 86.000 Euro Angekommen und wir könnten mit dem Projekt beginnen. Es bleibt vorerst unser Plan, ein Haus für Waisenkinder und Strassenkinder zu bauen, sowie alleinerziehende Mütter in die Betreuung einzubeziehen. In Häusern mit jeweils 8 Kindern und einer Betreuerin können diese Kinder behütet untergebracht werden, spielen und lernen. Inzwischen ist jedoch immer unsicherer, ob wirklich ein Bedarf an einem Waisenhaus besteht, wir prüfen das gerade, verläßliche Informationen sind in diesem Land nicht einfach zu erhalten. Wenn kein Waisenhaus neu gebaut werden muss/soll, werden wir wie bisher, (aber dann verstärkt) bestehende Waisenhäuser unterstützen und alternativ eine Einrichtung für traumatisierte Kinder errichten, in dem Kinder durch Fachpersonal entsprechend betreut werden können. Weiterhin können wir im Krankenhaus von Kandy eine Kinderklinik einrichten. So etwas gibt es dort nicht und wird dringend gebraucht. Neuigkeiten, sowie neue Bilder werden so aktuell wie möglich auf unserer Homepage veröffentlicht.

Wir danken allen Unterstützern für Spenden, Vertrauen und Interesse und bitten um weitere Werbung für unser Projekt Freunde Sri Lankas e.V. bei Ihren Bekannten und Kollegen. Kontakt: Reiner Wilke

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28.06.2005 Weitaus mehr Frauen als Männer unter den Flutopfern
[Von Patrick Wilke Quelle: Spiegel Online]

Spiegel Online zitiert die Organisation Oxfam, derzufolge ca. 4 mal mehr Frauen als Männer in Indonesien, Indien und Sri Lanka im Tsunami umkamen. Gründe dafür seien wahrscheinlich, dass viele Männer in diesen Regionen als Fischer auf dem Meer waren, während die Frauen am Strand auf sie warteten. Dazu können Männer aufgrund traditioneller Rollenverteilungen besser schwimmen und auf Bäume klettern. Auch kamen viele Frauen beim Versuch um, anderen aus den Fluten zu helfen. Nun befürchtet man aufgrund der stark unterschiedlichen Geschlechteranteile unter den Überlebenden, dass in den Lagern sexuelle Übergriffe und Zwangsverheiratungen zunehmen könnten.

Links dazu:
Spiegel Online
Oxfam [Studie auf englisch]

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24.06.2005 Run for Life brachte 24.000 Euro!!!
[Von Patrick Wilke]

Auf dem diesjährigen Run For Life in Celle 'erliefen' die Schülerinnen und Schüler, Lehrer und das Elternteam des Gymnasiums Ernestinum Celle sowie Gästemannschaften ca. 24.000 Euro an Spenden für 3 ausgesuchte Projekte. Ein Drittel des Erlöses geht an Freunde Sri Lankas e.V.!

Unser herzlicher Dank geht an alle Beteiligten und besonders auch an Herrn Dr. Fritz Spering für die mehr als freundliche Unterstützung.

mehr Infos zum Run for Life [PDF]

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13.06.2005 Termine:
[Von Patrick Wilke]

Am Freitag, den 17. Juni findet vormittags auf dem Gelände des Burgzentrums Celle der Run For Life statt. Schüler erlaufen hier per "Kilometerleistung" Sponsorengelder. Freunde Sri Lankas e.V. ist unter den 3 begünstigten Organisationen. Wir danken allen Schülern ganz herzlich für ihr Engagement!



Tanzen und Informieren - Verkaufsoffener Sonntag in Winsen
[Von Patrick Wilke]

Am Sonntag fand in Winsen ein Verkaufsoffener Sonntag statt. Eigentlich stellen hier nur Geschäfte aus, doch Freunde Sri Lankas nutzte diese Gelegenheit, sich den Winsern erneut und ausführlicher vorzustellen als bisher. Das Interesse war besonders groß, als drei srilankanisch/tamilische Mädchen aus dem Raum Hannover religiöse Tänze aufführten. Die Zuschauer waren von den grazil und sicher ausgeführten Tanzschritten und -bewegungen begeistert.

Freunde Sri Lankas e.V. stellte in einem pakistanisch/afghanischen Hochzeitszelt (eine freundliche Leihgabe von E. Melchior, vielen Dank!) Flyer, Plakate und eine Diashow aus. Die Fotos der Diashow sind teilweise unter "Bilder" zu sehen. Dort werden im Laufe der Zeit auch noch weitere Fotos veröffentlicht.

Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um allen Interessierten und allen Unterstützern erneut herzlich zu danken. Vorneweg zu nennen sind dabei unsere "Hauptsponsoren", die britischen Schulen (Grüße an Sheila Burns, die unsere Texte ehrenamtlich übersetzt), und die Gymnasien in Celle (Allen voran Herr Fritz Spering vom Ernestinum, durch welches wir im Run for Life unterstützt werden).

Mit bisher knapp 70.000 Euro haben wir unser Ziel, 80.000 Euro Startsumme zu sammeln, fast erreicht. Wir haben jedoch erfreulicherweise einige weitere Zusagen, unter anderem durch die o.g. Schulen.

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27.04.2005 Erneute Sri Lanka-Reise erfolgreich
[Von Patrick Wilke]

Christiane und Reiner Wilke sind von einer 3-wöchigen Reise nach Sri Lanka zurückgekehrt. Ihren ersten kurzen Aussagen zufolge war es ein erfolgreicher Besuch, bei dem einige infrage kommende Projekte kennengelernt werden konnten.

Reiner Wilke: "Unter anderem zu unserer Aktion passen ein Projekt für Straßenkinder in Hambantota und eines für Waisenkinder/Straßenkinder in Ampara. Letzteres liegt uns besonders am Herzen, da in diese Gegend kaum Hilfe kommt. Es ist unser Eindruck, dass in dem "Touristengebiet" von Colombo bis Hambantota die Hilfsangebote stärker vertreten sind, wenn auch nicht genug, aber im Osten der Insel ist Hilfe seltener. Es ist zu weit weg, kein Touristengebiet, schlecht zu erreichen etc. Wir haben uns mit Herrn P. Dayaratma (M.P.) Minister of Health, Nutrion and Welfare getroffen, dessen Wahlkreis Ampara ist. Wir hatten ein gutes, längeres Gespräch und können uns gut vorstellen, dort ein Projekt durchzuführen. Wir bekommen von ihm demnächst eine Beschreibung der notwendigen Hilfe, eine Kosteneinschätzung und die Mitteilung, welche Kosten die Regierung tragen wird (z.B. Land kostenlos stellen, Strom, Gasversorgung sicher stellen und die laufenden Kosten hierfür übernehmen)."

Unter 'Planungen' finden Sie den kompletten Reisebericht und die konkreten neuen Projekte!

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23.03.2005 Aus der HAZ: (Hannoversche Allgemeine Zeitung)
[Von Patrick Wilke]

Sachstandsbericht der Bundesregierung - Ausmaß der Katastrophe

Um das Monströse der Aufgabe klar zu machen, stellt die Bundesregierung ihrem Sachstandsbericht den Schadensumfang voran: Sri Lanka hat 31.000 Todesopfer zu beklagen, 6.300 Menschen werden noch vermisst. 443.000 Menschen sind obdachlos. 143.000 Wohnungen sind zerstört. 1.000 Kilometer Küstenlinie sind betroffen. Der Tsunami zerstörte das Hinterland auf bis zu drei Kilometer Breite. 22.000 Fischerboote, 70 Prozent der Fischereiflotte, sind zerstört. Schulen, Krankenhäuser und Straßen sind beschädigt oder unbrauchbar. Auf zwei Milliarden Dollar werden die Schäden geschätzt...
Autor: Bernd Knebel, HAZ, 23.03.2005

Hannoversche Allgemeine Zeitung

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22.03.2005 Entwicklungshilfe ist schwierig
[Von Patrick Wilke]

Entgegen professionellen Organisationen mit ihren PR-Abteilungen und Werbeexperten möchten wir handfeste Probleme nicht kleinreden. Deshalb hier ein kleiner Beitrag zu den Problemen der Entwicklungshilfe vor allem auf Sri Lanka. Es ist wahr, dass Geld- und Sachspenden in großen Mengen in das kleine Land strömten und weiterhin strömen. Es ist auch wahr, dass die Verteilung der Sachspenden nicht einfach ist, bzw. sehr uneffektiv geregelt sein kann. Wir haben zwar auch sofort nach der Flutkatastrophe Kleidung gesammelt und uns um Transportmöglichkeiten bemüht. Doch wollten wir nicht um jeden Preis verschiffen und haben deshalb die Spendengelder bisher weder für einen teuren Flugtransport noch für andere Aktionen ausgegeben.

Wir wollen uns langfristig engagieren. Das haben wir bereits im Januar auch im Gespräch mit vielen neuen Freunden vor Ort und Unterstützern in Deutschland beschlossen. Diese langfristige Unterstützung jedoch ist auf ein sinnvolles und machbares Projekt angewiesen. Die Regierung Sri Lankas hatte mehrere Wochen lang wiederholt zugesagt, dass ein Waisenhaus sowohl benötigt als auch genehmigt würde. Diese Phase war chaotisch und für alle Seiten schwierig. Am schwierigsten war und ist sie für die Sri Lankaner, die in Tamilen und Buddhisten einerseits und in Betroffene und Profitierende andererseits gespalten sind. Es gibt Hinweise darauf, dass Hilfslieferungen und Projekte sabotiert wurden, dass Zementpreise aufgrund der Nachfrage durch Hilfsprojekte rapide steigen, dass auch andere Produkte teurer werden und darauf, dass Hilfsgelder nicht zweckgebunden verwendet wurden. Es stimmt auch bedingt, dass viele Gelder, die für Sri Lanka gespendet wurden, in Afrika oder anderen Ländern mindestens ebenso dringend gebraucht werden könnten. Sollten Sie einer großen Organisation spenden, so könnten Sie deshalb in Erwägung ziehen, die Spende nicht zweckgebunden auszuweisen (zB bei den Ärzten ohne Grenzen).

Diese Probleme stimmen traurig und lassen uns Spender frustriert zurück. Sie sind jedoch auch unausweichliche Begleiterscheinungen aller Entwicklungs- und Nothilfe. Entscheidend ist zuerst, dass etwas getan wird, dann wie etwas getan wird. Wichtig ist, dass jeder, der eine Meinung hat, diese auch äußert. "Freunde Sri Lankas" ist ein Verein, der nicht einfach Geld sammeln möchte, sondern der sich langfristig mit Sri Lanka und mit Waisenkindern solidarisieren möchte. Wir laden jeden, der eine Meinung zu unserem Engagement hat, herzlich ein, seine Erfahrungen einzubringen, seine Bedenken zu äußern, Informationen einzuholen.

Hierzu kontaktieren Sie uns bitte über unsere Kontakt-Seite.



Besuch bei Militärschulen erfolgreich
[Von Patrick Wilke]

"Unsere Schulkinder waren alle von Herrn Wilke ganz begeistert und alle wollen mithelfen" fasste Sheila Burns die Besuche Reiner Wilkes bei den britischen Militärschulen des Landkreises zusammen. Die Schulen spendeten bereits mehrere Tausend Euro und wollen sich weiterhin einbringen. Vielen Dank von hier aus!

Thank you very much, kids of Celle and Bergen Hohne!
- Friends of Sri Lanka

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20.03.2005 Die Gemeinnützigkeit ist anerkannt!
[Von Patrick Wilke]

Der Verein "Freunde Sri Lankas" ist als gemeinnützig anerkannt. Demnächst kann also nun die Prüfung des Spendenkontos durch Herrn Bürgermeister Hemme stattfinden.

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11.03.2005 Freudige Nachrichten
[Von Patrick Wilke] Heute wurde die Vereinseintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Celle vorgenommen. Die Nummer unseres Vereins lautet: VR 1678. Das Finanzamt wurde sofort informiert und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit folgt umgehend!

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07.03.2005 Probleme und Verzögerungen
[Von Patrick Wilke]

Wir kommen leider momentan nur langsam bis gar nicht voran. Die Regierung auf Sri Lanka hat zu unserer großen Enttäuschung alle privaten Initiativen gestoppt. Man müsse sich erst einen Überblick verschaffen, da so viele dort bereits aktiv seien. Wir gehen davon aus, dass die Regierung ihren Einfluss auf die Aktivitäten nicht verlieren will. Spekulationen zufolge könnten auch die Wahlen im nächsten Jahr ein Grund dafür sein, dass die Auszahlung von Hilfsgeldern und Unterstützung der Hilfsaktionen verzögert werden; auf diese Weise blieben noch wahlwirksame Aktionen für das nächste Jahr...

- Die Leiter des Kinderdorfes "Little Smile" haben eine Zusammenarbeit abgelehnt. Wir bedauern dies sehr. Wir möchten das gespendete Geld allerdings nicht einfach aus der Hand geben, sondern unter Wahrung unseres Mitspracherechts langfristig und engagiert einsetzen.

- Morgen treffen wir uns mit einem Beauftragten des Bischofs von Kandy, der gerade in Hannover ist. Vielleicht können wir über diese Verbindung etwas erreichen.

- Bei der kommunalen Partnerschaftsinitiative "Inwent" haben wir unser Projekt vor drei Wochen angemeldet, aber die zuständige Sachbearbeiterin ist anscheinend nur an einem Tag die Woche im Büro. Die Bearbeitung wird also wohl noch einige Zeit dauern.

- Mit der Botschaft in Colombo haben wir zwar auch Kontakt, aber außer Allgemeinaussagen leider auch keine konkrete Unterstützung.



Die gute Nachricht: Am 10. oder 11. April werden Reiner und Christiane Wilke für 14 Tage nach Sri Lanka fliegen. Sie wollen dort alle möglichen Projekte ansehen und können dann hoffentlich eine weiterführende Entscheidung treffen. Alle Flüge werden - wie auch unsere Telefon- und Handyrechnungen - aus eigener Tasche bezahlt.

Reiner Wilke wurde eingeladen, am 9.März in der Slim School in Hohne (bei Celle) zu sprechen. Auch in der Gloucester School (14.03.) und der Mountbatten School (17.03.) wird er diesen Monat zu Gast sein. Wir danken den britischen Militärschulen des Landkreises nochmals herzlich für ihre Unterstützung! Speziell Frau Sheila Burns, die auch die allermeisten Übersetzungen dieser Seite vorgenommen hat [nur die fehlerhaften sind von uns ;)].

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29.02.2005 Stand des Spendenkontos
[Von Patrick Wilke]

Korrigierte Meldung!!!
Die Meldung "Der Stand des Spendenkontos hat inzwischen 60.000€ überschritten!" war ein kleiner Irrtum. Der Spendenkontostand liegt aktuell bei etwa 59.400 Euro! Wir haben allerdings mehrere Zusagen von weiteren Spenden, insgesamt mehreren Tausend Euro.

[Nachtrag vom 22.03.2005]

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12.02.2005 Kleine Hilfen nebenbei
[Von Patrick Wilke]

In einem befreundeten Ayurveda-Hotel in Maho wurden statt Trinkgeldern € 200 gesammelt mit der Bitte, einem ärmlichen Waisenhaus in der Nähe von Colombo (auch unter "Bilder" zu sehen) etwas zu kaufen. Wie wir jetzt aus einem Brief mit Quittungen erfuhren, gelangten nun an dieses Waisenhaus: 2 gebrauchte Rollstühle für behinderte Kinder zum Preis von je € 42 mehrere Kilo Reis, Gemüse, Sojamehl und Nudeln, div. Schreibhefte und Stifte. Die Rollstühle hätte sich das Waisenhaus, in dem ca 50 überwiegend behinderte Kinder leben, nie leisten können. Wir fördern auch dieses Waisenhaus weiterhin.

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10.02.2005 Viele schöne Neuigkeiten
[Von Patrick Wilke]

- Ein Fußballclub aus Syke bei Bremen richtet sein diesjähriges Benefitz-Fußballturnier, für Freude Sri Lankas eV aus! Vielen Dank nach Syke!!!

- Wir wurden eingeladen, am Sonnabend, den 12. Februar den Scheck in Empfang zu nehmen. Am Freitag den 11. Februar besuchen wir die Jugendfeuerwehr Hademstorf (in der Nähe von Schwarmsted). Die Mitglieder haben vor zwei Wochen eine Altpapiersammlung zu unseren Gunsten durchgeführt bereits € 1.000 überwiesen!

- Das Gymnasium Ernestinum Celle hat € 2157 gesammelt und an Freunde Sri Lankas überwiesen. Am Montag den 14. Februar findet dort ein Pressetermin statt. Auch das Hölty-Gymnasium wird an Freunde Sri Lankas eV spenden. Danke sehr, Herr Spering, Herr Brandes und alle Beteiligten!

- Eine Benefitz-Party in Walle (organisiert von Danny Peters, danke sehr!) brachte ca. € 800 zu unseren Gunsten.

- Am Sonnabend, den 12. Februar wird in einer flensburger Zeitung ein Interview von uns samt Spendenaufruf stehen. (Genaueres demnächst)

- Die Winser SPD-Fraktion wird einen Teil seiner Sitzungsgelder für uns spenden, Betrag weiß ich noch nicht.

- Wir haben somit den Spendenkontostand von € 50.000 überschritten!

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07.02.2005 Benefitz-Konzert erfolgreich
[Von Patrick Wilke]

Die Bluesrock-Band Stars´n´Bars spielte zu unseren Gunsten im Gegen den Strich Celle. Ca. 170 Karten zu je 6 Euro wurden verkauft. Wir danken den Künstlern ganz herzlich für ihre Unterstützung!


Große Politik, kleine Politik
[Von Patrick Wilke]

Reiner Wilke besuchte die Frauenbeauftragte in Winsen Aller zum Neujahrsempfang. Auch Landespolitikerin Amei Wiegel wurde dort getroffen und selbstverständlich um Mithilfe gebeten.

Am 14./15. Februar tagt in Celle der Niedersächsiche Städte und Gemeindetag. Die Gemeinden stellen sich dort dem Aufruf Schröders, Patenschaften zu übernehmen. Häufig ist noch nicht klar, wie und wem eine Stadt/gemeinde effektiv helfen kann. Dr. Wulf Haack, Landesgeschäftsführer des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, lobte die Idee der Patenschaften jedoch als bedeutende Form der langfristigen Hilfe. Wir haben einen Brief vorbereitet, in dem wir unsere Hilfe in der Koordination und auch bei der Durchführung konkret vor Ort anbieten.

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05.02.2005 Vereinsgründung geht voran
[Von Patrick Wilke]

Der Verein "Freude Sri Lankas e. V." ist zur Eintragung ins Vereinsregister angemeldet, die Anerkennung der Gemeinnützigkeit beantragt. Wir beeilen uns, die Gründungsmitglieder und die Satzung hier zu veröffentlichen. Dann beginnt die grosse Büroarbeit... Wir werden uns bei den Personen melden, die Mitglieder oder Paten werden möchten - und der Verein kann wachsen.


Wir bleiben im Gespräch:
[Von Patrick Wilke]

Kontakte und Gespräche mit großen Sendern (über Interviews und falls möglich Reportagen) sowie mit Entwicklungshelfern, Landeskundigen, Kirchen und Verbänden werden weiterhin gepflegt und ausgebaut. Diese Art der Öffentlichkeitsarbeit ist für unsere Zeile unerläßlich.


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26.01.2005 Hilfsbereitschaft unverändert hoch
[Von Patrick Wilke]

Entgegen allgemeiner Befürchtungen bleibt die Hilfsbereitschaft hoch. Zwar ebben die Einzelspenden allmählich ab, doch nehmen langfristige Hilfsangebote erfreulicherweise eher zu. Inzwischen haben unter anderem die britischen Militärschulen aus den Landkreisen Celle und Fallingbostel Patenschaften und umfassende Hilfe angeboten. Der Vorstand des Heimatvereins Winsen/Aller hat ein Spendenkonto eingerichtet auf welchem er den Erlös eines Wohltätigkeitskonzerts für uns bis auf Weiteres speichert. Das Gymnasium Ernestinum Celle sammelte bisher knapp 2.000 Euro für "Freunde Sri Lankas" und entscheidet in naher Zukunft darüber, ob wir beim diesjährigen "run for life" gefördert werden. Bei dieser Veranstaltung kommt erfahrungsgemäß eine recht hohe Summe durch Sponsoring zusammen.

Weiterhin haben wir von Einzelpersonen, Eltern- und Kirchengruppen Patenschaften in Aussicht gestellt und Unterstützung angeboten bekommen. Den vielen oben genannten und vor allem den hier aus Zeit und Platzmangel unerwähnten Personen danken wir hiermit ganz herzlich!!!

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24.01.2005 Kooperation vorstellbar
[Von Patrick Wilke]

Der Landshuter Journalist und Filmemacher Michael Kreitmeir leistet mit seinem Projekt "Little Smile" bereits seit mehreren Jahren Hilfe für Kinder auf Sri Lanka. Wir haben ihn kontaktiert und nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit gefragt. Vielleicht wird die Beteiligung an bereits laufenden Projekten notwendiger als der Bau eines eigenen Waisenhauses. Wir diskutieren diese Frage momentan unter anderem mit der Regierung, dem Bischof von Kandy, der mit der Sorge um die Waisenproblematik beauftragt ist und einigen anderen erfahrenen Freunden aus Deutschland und Sri Lanka.

Hallo Niedersachsen meldet Interesse an
[Von Patrick Wilke]

Wir hegen die Hoffnung, dass nach dem NDR1 Radio auch Hallo Niedersachsen über uns berichtet. Man sagte uns, dass man dort Interesse an einer 30-minütigen Reportage habe. Doch darüber demnächst mehr.

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22.01.2005 Infoveranstaltungen und Benefitzkonzerte laufen an
[Von Patrick Wilke]

- Am 28.1. findet in der Aula der Realschule Winsen/Aller ein Benefizkonzert des Orchesters des Winser Heimatvereins zugunsten der Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien statt.
- Am 29.01.2005 steigt im Sportheim Walle (Veranstalter Danny Peters) eine Benefitz-Party.
- Am 09.02.2005 findet ein Vortrag gemeinsam mit der Winser Frauenbeauftragten in der Gemeinde Winsen/Aller statt (Männer sind selbsverständlich mit eingeladen).
- Am 05.02.2005 geben "Stars n Bars" im Gegen den Strich, Emigrantenstrasse Celle ein Benefitzkonzert.

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21.01.2005 Vodafone denkt über Entgegenkommen bei Handyrechnung nach
[Von Patrick Wilke]

Erfreut haben wir heute einen Anruf von Vodafone erhalten. Ob der hohen Rechnung fragte man nach, ob mein Vater Flutopfer sei. Er klärte auf, dass er Hilfe organisiert und Vodafone zeigte sich bereit, hausintern über die Angelegeheit zu beraten. Wir sind gespannt, ob Vodafone den Schritt macht, uns entgegenzukommen.


Wie sind Spenden steuerlich absetzbar?
[Von Patrick Wilke]

Ernest & Young AG, eine renommierte Wirtschaftspruefungsgesellschaft stellt in einer PDF-Datei (das kostenlose Programm Acrobat Reader ist zum Lesen nötig --> Download) dar, wie Spenden steuerlich absetzbar sind.

Zur PDF-Datei von Ernst & Young AG

Für alle Unterstützer unserer Aktion ist wichtig, dass Freunde Sri Lankas e.V. (iG) ein Verein in Gründung ist, dessen Gemeinnützigkeit beantragt wird und der diese laut unserem Steuerberater auch erlangen wird. Spenden im Wert bis 100 Euro sind laut Auskunft der Sparkasse einfach per Kontoauszug ausweisbar, Spenden darüber benötigen eine Quittung des Empfängers. Da allerdings die Gesetze hierzu etwas diffenrenzierter sind, lesen Sie bitte bei Interesse die PDF genau durch und suchen Sie speziell ab Punkt 2.5. Wie muss die Spende nachgewiesen werden? nach dem auf Ihre Spende zutreffenden Fall.

Grundsätzlich gilt: Am besten, Sie geben mit Ihrer Überweisung auch Ihren Namen und Ihre Adresse an, wir drucken die Auszüge aus und wenden uns dann an Sie in den erforderlichen Fällen.

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20.01.2005 Positive Presseresonanz
[Von Patrick Wilke]

NDR1 Radio Niedersachsen hat heute ein Interview mit Herrn Wilke aufgezeichnet. Die Ausstrahlung der Sendung wird demnächst bekanntgegeben. Natürlich sind wir darüber sehr erfreut, denn die überregionale Aufmerksamkeit ist für unser Projekt unerlässlich.

Nachtrag: Leider wurde das Interview gleich am selbigen Tag abends ausgestrahlt, wir erfuhren davon erst hinterher. Wir bekommen das Gespräch allerdings auf CD, Interessenten können sich gern melden.



Die Opferzahlen wurden nach oben korrigiert

Spiegel Online meldet: "Mehr als drei Wochen nach dem verheerenden Tsunami hat Indonesien seine Opferzahlen um rund 50.000 nach oben korrigiert. Damit sind bei der Flutkatastrophe insgesamt mehr als 225.000 Menschen ums Leben gekommen."

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19.01.2005 Andere Stimmen
[Von Patrick Wilke]

Helfen ist nicht einfach. Sich zu einigen, was die beste Hilfe ist, ist auch nicht einfach. Immer wieder tauchen Argumente auf, die zu Streit zweier Lager führen: Die einen befürworten große, professionelle Organisationen, die Gelder effizient ausgeben können, weil sie in Massen einkaufen können und den Überblick behalten. Die anderen sagen dagegen, dass dies eben nicht stimmt, meist gäben die "großen" einen großen Teil der Spenden für sich selbst, den Unterhalt der Helfer, die Verwaltung aus, nur ein kleiner Teil erreiche direkt Menschen in Not.

Wir wollen keinen Streit zwischen diesen beiden Lagern schüren, nur einige Denkanstöße geben:

- Ich (Patrick Wilke) bin nach langjähriger Fördermitgliedschaft vor einigen Monaten bei Greenpeace ausgetreten, weil Sprecher von Greenpeace selbst sagten, dass ihnen nicht das Geld ausgehe, sondern die Ideen. "Wie bitte?!?", dachte ich mir da, kündigte und erhöhte lieber meinen Spendenbeitrag für das Otter-Zentrum Hankensbüttel, die sind nämlich klein, konkret und haben echte Geldnot. Besonders gefällt mir dort das Bemühen, mit ehrenamtlichen Kräften Deutschlands Bäche zu "renaturieren".

- Nun ist es wahr, dass große Organisationen oft nicht mehr nur aus Ehrenamtlichen bestehen können und somit ein Teil der Spenden in die Verwaltung und das Personal gehen muss. Wieviel Geld dann noch an Bedürftige geht, muss im Einzelfall herausgefunden werden. Andererseits sind wir gerade durch diese Aktion mit sehr vielen engagierten Menschen (Ärzte, Apotheker, Entwicklungshelfer, Lehrer) zusammengekommen, die es ablehnen, mit großen Organisationen wie z.B. DRK und Cap Anamur zusammenzuarbeiten. Oft ist gerade die Abneigung gegen diese als verschwenderisch empfundenen "großen Vereine" der Hauptgrund für ihre Unterstützung unserer Aktion. Wir selbst haben dazu noch gar keine fundierte Meinung, versuchen aber, uns eine zu bilden.

- Unseren Quellen zufolge ist zum Beispiel auch die Bundeswehr mit Schiffen vor Ort, die nicht gebraucht werden. Sie sind schlicht zu spät angekommen. Doch anstatt wieder heim zu kehren, bleiben sie dort und tun nichts. Dafür werden viele Steuern bezahlt, die den Betroffenen rein gar nichts nützen.

- Zum Problem großer Organisationen, hier der UNO, ein Zitat vom berüchtigten Rupert Neudeck von Cap Anamur. Er wirft den Vereinten Nationen vor, Spendengelder zu verschwenden. Vor allem in Katastrophengebieten wie derzeit in Südasien würde die UNO immer nur für provisorische Quartiere sorgen, statt mit der Bevölkerung den sofortigen Wiederaufbau ihrer Dörfer zu organisieren, sagte Neudeck der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse": "Die haben erstmal die nächsten Tage und Wochen damit zu tun, ihre eigenen Quartiere und Parkplätze zu organisieren. Großkotzige Sachen, dafür geht viel Geld drauf. Ich würde der UN nichts geben [...]. Ich habe einen Horror vor diesen UN-Flüchtlingslagern. Die kosten genauso viel wie das Baumaterial für Hütten und Häuser." [Quelle]

- Rupert Neudeck allerdings haben wir selbst es auch zu verdanken, dass zum Beispiel die Hannoversche Allgemeine uns kein Interview einräumen wollte, mit der Begründung, Experten wie Neudeck hätten angemahnt, kleinen Aktionen nicht zu helfen, da diese die Hilfskräfte zersplitterten. Zitat HAZ: "Wir finden ihre Aktion lobenswert, halten uns aber an Experten wie Herrn Neudeck von Cap Anamur, die sagen, dass kleine Aktionen die Hilfe zersplittern."

Dies veranschaulicht sehr gut die Hilflosigkeit der Journalisten, denn sie wissen selbst nicht was richtig ist. Einerseits beglückwünscht man uns, nach dem Motto "Weiter so" andererseits unterstützt man uns nicht, weil man der Meinung ist, wir seien kontraproduktiv. Diese Aussagen passen überhaupt nicht zusammen.

Somit ist eines klar: Man sollte nicht immer nur Experten fragen, vor allem, wenn diese selbst ein Anliegen haben. Vielmehr sollte man viele einzelne Menschen, vor allem Betroffene, danach fragen wie man helfen kann - und sich langfristig selbst ein Bild machen.

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18.01.2005 Neue Kontakte
[Von Patrick Wilke]

Wir haben über Bekannte Kontakt zum Bischof von Kandy (Kandy ist eine größere Stadt, ungefähr in der Mitte von Sri Lanka) aufgenommen. Der Bischof ist von der Regierung beauftragt, sich um die notleidenden Kinder zu kümmern. Die Kommunikation ist etwas langsam, da immernoch sehr viel zu tun ist dort, doch hoffen wir, sehr bald zu erfahren, wie und wo konkret der Bau begonnen werden kann. Wir möchten natürlich dort helfen wo es nötig ist und in einer Weise, die Sinn macht. Daher ziehen wir auch in Betracht, ggf. bestehende Waisenhäuser zu renovieren und mit Menschen vor Ort zu kooperieren, die bereits auf dem Gebiet Waisenkinder / Kinderheim tätig sind.


Inzwischen haben wir Neuigkeiten aus der Unterstützer-Riege:

"Freunde Sri Lankas" haben gute Hoffnung, zu den 3 Organisationen zu gehören, die vom Run For Life" des Gymnasium Ernestinum Celle unterstützt werden. Im letzten Jahr kam über dieses Laufen-für-Sponsoring-Konzept ca. 7.000 Euro pro begünstigter Organisation zusammen. Wir hoffen auch auf mehr Medienpräsenz durch den "Run for Life", denn vor allem die überregionale Aufmerksamkeit der Medien läßt nun stark nach und war ohnehin sehr schwer zu erringen.

Über das hannoversche Heeresmusik-Korps 1 haben wir erste Kontakte zu einem Piloten von Condor knüpfen können, die uns auf eine eigene Maschine hoffen lassen. Dies ist nicht mehr als eine Hoffnung, aber eben diese Hoffnungen lassen uns ja weiter arbeiten.

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14.01.2005 Konzept / Planung
[Reiner Wilke]

Nach zwei persönlichen Gesprächen mit dem "Secretary to the president" in der Sri Lanka Regierung, Colombo, haben wir die mündliche Zusage, dass wir die Genehmigung zum Bau und zum Betrieb eines Waisenhauses bekommen werden. Dieses ist jedoch an einige Voraussetzungen geknüpft.
Lesen Sie hier mehr über das Konzept.

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13.01.2005 Rechtliches
[Von Patrick Wilke]

Am kommenden Montag findet ein Gespräch mit dem Celler Steuerberater Herrn Mertins statt. Die rechtlichen Grundlagen für die Gründung eines gemeinnützigen Vereins sollen schnell geschaffen werden.

Pressestimmen
[Von Patrick Wilke]

Hier alle bisher erschienenen Artikel der Celleschen Zeitung zu unserer Aktion:

29.12.2005
03.01.2005
06.01.2005
22.01.2005

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10.01.2005 Das Spendenkonto erreichte heute einen Stand von 30.000 Euro. Dankeschön an alle Unterstützer! Inzwischen haben sich neben vielen Einzelpersonen und Winser Geschäften auch Schulen und Künstler beteiligt. [Die Bluesrock-Band "Stars and Bars" geben ein Benefitz-Konzert zugunsten unseres Projektes am 5.2. im Gegen den Strich, Celle - Vielen Dank!]

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08.01.2005 Sammlung von Sachspenden vorerst eingestellt. Lagerung bei Neukauf/Winsen
[Von Patrick Wilke]

Wir stellen die Sammlung von Sachspenden vorerst ein. Die betroffenen Länder sind laut Auskunft der Botschaften teilweise damit überfordert, die vielen Sachspenden zu verteilen. Nahrung, Medizin, Technik. Zelte und andere Dinge werden allerdings im Zweifelsfalle weiterhin dringend gebraucht. Bitte informieren Sie sich hierzu auf der Seite der Internetseite der Srilankanischen Botschaft.

Meldungen zur Flutkatastrophe:
[Von Patrick Wilke]

Aus www.AOL.de: Die höchsten Vertriebenen-Zahlen werden aus SRI LANKA gemeldet. Dort haben bis zu einer Million Menschen ihre Heimatorte verlassen, beinahe 100.000 Häuser wurden zerstört. UN-Nothilfekoordinator Jan Egeland zufolge leben rund 780.000 Menschen in 800 über das Land verstreuten Flüchtlingslagern.

Weitere Links dazu:

Warum wurde nicht gewarnt? - Experten konnten das Beben vorher messen

unicef - Infos zur Katastrophe

Spenden-Infos - Die Sri lankanische Botschaft in Berlin

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07.01.2005 Schlechte Nachricht:
[Von Patrick Wilke]

Die Internetseite der Sri Lankanischen Botschaft meldet überraschend, dass keine Kleindungsstückemehr geliefert werden sollen. Unsere Informationen von letzter Woche Montag scheinen in der kurzen Zeit überholt zu sein. Reiner Wilke klärt wenn möglich heute mit der Botschaft in Sri Lanka, was an der Meldung dran ist und ob wir von der Lieferung der gesammelten Kleindung absehen müssen.

Bei Katastrophen solcher Ausmaße ist es schwer zu vermeiden, dass Planungen sich ändern oder gar im Chaos enden. Wir geben unser Bestes, so wenig Reibungsverluste wie möglich zu erzeugen und uns mit den grossen Organisationen abzustimmen. Kleidung, die nicht nach Sri Lanka geschickt werden kann, wird an das DRK oder ähnliche Organisationen gespendet.

Gute Nachricht:
Stefanie Hoppenstedt aus Celle sammelte in Eigeninitiative Medikamente und konnte heute eine Möglichkeit finden, diese an die Botschaft Sri Lankas zu senden. Laut Internetseite der Botschaft werden auf jeden Fall weiterhin Medikamente [Paracetamol, Antibiotika, Verbandmaterial, med. Nähmaterial, Einmalspritzen, Salzlösung und Dextrose (intravenös)] sowie mobile Toiletten, Wasserreinigungstabletten, Weizenmehl, Hülsenfrüchte, tragbare Generatoren, Zelte, vorgekochte/Instant-Lebensmittelpakete gebraucht.

- Spenden schicken: gut verpackt, mit Packliste (für die Zollbehörden) und mit der Aufschrift: "Tidal Wave Relief Donations to Sri Lanka"

ADRESSE FÜR MEDIKAMENTE:

Secretary
Ministry of Health Nutrition & Welfare
385 Baddegama Wimalawansa Mawatha
Colombo 10
Sri Lanka

ADRESSE FÜR SACHSPENDEN:

Secretary
Ministry of Social Welfare & Women’s Empowerment
5th Floor, Sethsiripaya, Battaramulla

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06.01.2005 Heute ist ein dickes Dankeschön an alle SpenderInnen angebracht
[Von Patrick Wilke]

Doch vorher:

Die schlechte Nachricht:
Verteidigungsminister Peter Struck kann leider nicht die Schirmherrschaft übernehmen. Er muss neutral bleiben und kann sich nicht auf ein Land festlegen, was in unserem Fall so wäre. Wir verstehen dies gut und danken ihm für seine schnelle Antwort.

Die gute Nachricht:

Der Kontostand des Spendenkontos lag am Donnerstag Morgen bei sage und schreibe 25.000,- Euro!!! Die Spenden kamen zum überwiegenden Teil von Hunderten von Einzelpersonen, die Spendenbeträge lagen zwischen 5 und 500 Euro. Dies zeigt, dass in der Summe auch kleine Beiträge helfen! Kleinvieh macht auch Mist, sagt man ja. Im Namen aller Lankaner und auch im Namen der Wilkes möchten wir ein ganz großes Dankeschön aussprechen!

Dies bedeutet nun nicht, dass wir uns zurücklehnen können. Die Planungen der Hilfsaktion sind auf ein langfristiges Projekt ausgelegt. Und das heißt, dass wir auch auf Dauer in Aktion bleiben müssen. Patenschaften vermittlen, Buchhaltung, Rechtsfragen, die Organisation des Transports, Absprachen mit anderen Hilfsorganisationen, damit man sich nicht gegenseitig behindert und so weiter.


Wir möchten diese Gelegenheit auch nutzen, um einige Fragen zu beantworten:
[Von Patrick Wilke]

- Unsere Aktion ist kein Ersatz und keine Konkurrenz für die Hilfe der "großen", DRK, THW, Bundeswehr, Uno, Ärzte ohne Grenzen etc.
- Unsere Aktion ist rein ehrenamtlich. Handykosten, Benzinkosten, Kosten für die Internetseite, und andere Auslagen von mehreren Hundert Euro übernehmen die Beteiligten privat, dies ist - ausser der investierten Zeit - ihr Beitrag zu der Aktion.
- Das gesammelte Geld geht zum allermeisten Teil direkt in die Errichtung und Unterhaltung eines (oder wenn möglich zweier) Waisenhauses auf Sri Lanka. Ein kleinerer Teil könnte durchaus für Rettungsmaßnahmen (Trinkwasserbeschaffung, Einzelschicksale etc. ausgegeben werden). Wir hoffen auf Verständnis dafür, dass wir keine Actionbilder vorweisen können, wie wir Nahrung mit Hubschraubern verteilen (was wir hiermit nicht schlechtreden wollen!!!) - Die ersten sichtbaren Ergebnisse werden frühestens in einigen Wochen, wenn nicht Monaten da sein. Wie auch in Deutschland muss man mit dem Staat die Grundstücksverhältnisse klären, die Baugenehmigungen einholen, alles gut planen. Wir verteilen das Geld nicht an irgendwen, sondern investieren es kontrolliert und ohne Verluste für Verwaltung etc. in ein auf Jahre angelegtes Projekt.
- Wir suchen Eltern, die auf Dauer Patenschaften mit Monatlichen Zuwendungen übernehmen möchten, die vielleicht auch die Kultur Sri Lankas kennenlernen wollen und mit dem Patenkind eventuell sogar Kontakt aufnehmen.
- Wir suchen Menschen, die bei der Buchhaltung, der Organisation, der Werbung mithelfen und dem so bald wie möglich zu gründenden gemeinnützigen Verein beitreten wollen, um sich langfristig an der Aktion zu beteiligen. Der Verein wird heißen: "Friends of Sri Lnka" ("Freunde Sri Lankas").

Am Samstag wird in der Celleschen Zeitung ein Interview mit Herrn Wilke erscheinen, in dem er über die bisherigen Ereignisse ausführlich berichtet.

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04.01.2005 Erste Kontakte zeigen Wirkung
[Von Patrick Wilke]

- Ein Treffen mit dem Sekretär der Sri Lankanischen Präsidentin Bandanaraike hat stattgefunden. Man hat über die Kooperation beraten. Das Treffen war geprägt von der anhaltenden Anspannung und dem nach wie vor herrschenden Chaos. Aber auch Hoffnung auf effektive Zusammenarbeit und Freude über die unbürokratische Hilfe war spürbar.

- Ein gemeinnütziger Verein wird gegründet, der Patenschaften für die vielen Waisenkinder dieses nun zurückgeworfenen Entwicklungslandes vermitteln wird.

- Sachspenden werden gesammelt, Adresse: R. Wilke, Heckenstrasse 1 29308, Winsen Aller

- Ein Treuhandkonto unter der Aufsicht der Gemeinde Winsen Aller wurde eingerichtet:
Bankleitzahl 25750001 Sparkasse Winsen
Konto 159836485
Stichwort "Aktion Hilfe für Flutopfer in Sri Lanka"

- Gesammelt wird auch bei E-Neukauf in Winsen/Aller, ZeichenChip Winsen/Aller, Der Tankstelle an der Hauptstrasse, im Rumpelstilzchen und einigen weiteren Geschäften. Die Spenden laufen auf dem Konto zusammen.


Nachtrag:

Die Hilfsaktion für Sri Lanka versucht mit einem Brief, [der demnächst hier veröffentlich wird - nun nicht mehr nötig], den Bundesverteidigungsminister Verteidigungsminister Peter Struck als Schirmherren zu gewinnen. Das Gespräch mit der Regierung in Colombo ergab, dass die Hauptschwierigkeiten des Wiederaufbaus daher kommen, dass so viele illegale Siedlungen zerstört wurden. Diese sollen nicht wieder aufgebaut werden, außerdem standen die zerstörten Häuser in Strandnähe und gehörten meist Fischerfamilien, die durch eine Umsiedlung in neue, legale Wohngebiete im sicheren Inland ihrer Existenz beraubt würden.

Problematisch ist das Aushändigen von Bargeldspenden an Familien, denn gerade in armen Gegenden herrschen noch immer bürgerkriegsähnliche Zustände. Manchmal wird Schutzgeld erpresst, auch von Missbrauch der Spenden wurde berichtet. Effektiver und sicherer ist, Spenden in Projekte wie Waisenhäuser anzulegen, die den Ärmsten zugute kommen. Wir planen, Waisenhäuser in der Nähe von Schulen zu errichten, deren Leitung und Erhaltung Sri Lanka selbst übernehmen und vertraglich garantieren soll.

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02.01.2005 Deutsche helfen vor Ort: Spenden, Trinkwasser, Waisen-Patenprogramm, Unterkünfte
[Von Patrick Wilke]

Wie schon bei der Flutkatastrophe 2002 im Osten Deutschlands ist auch jetzt in Asien jede helfende Hand gefragt. Das jetzige Desaster ist aber um ein Vielfaches schrecklicher, da nicht nur weit mehr Menschen betroffen sind und das Ausmass unvergleichlich größer ist, es ist auch um einiges komplizierter hier zu helfen. Die beste Möglichkeit, Menschen direkt zu helfen, ist die Geldspende. Allerdings scheuen sich viele Leute (einschließlich mir), einer grossen Organisation Geld anzuvertrauen, wer weiß, wie viel davon wo ankommt, ob die Projekte Sinn machen und wie viel für die Personalkosten der Hilfs-Industrie verpufft. Selbst gut organisierte und ebenso gut gemeinte Aktionen erreichen oft nicht den nötigen Effekt. Spiegel Online berichtete: "Die größte Hilfsaktion der Uno-Geschichte ist angelaufen. Die Spenden steigen stetig, die Weltgesundheitsorganisation behauptet, die Situation in Sri Lanka sei unter Kontrolle. Doch die Menschen spüren vielerorts nichts von der versprochenen Hilfe".

Doch das sollte nicht zu Verzagen führen sondern Ansporn sein, mehr und effizienter zu helfen. Deutsche und Sri Lankanische Geschäfts- und Privatleute gründen derzeit eine Hilfsorganisation, die direkt vor Ort Hilfe koordiniert und in Deutschland Geld- und Sachspenden sammelt. Außerdem wird eine Patenschaftsvermittlung eingerichtet, da in Sri Lanka viele Kinder zu Waisen wurden. Meine Eltern, Mit-Initiatoren dieser Aktion, haben Freunde und Bekannte auf Sri Lanka. Wie auch schon 2002 in Dresden, sind sie jetzt als Helfende direkt vor Ort und erkunden die Nöte der Leute in engster Kooperation mit den betroffenen Menschen, und den dortigen Behörden und Politikern. Für Montag ist sogar ein Treffen mit dem Innenministerium vereinbart. Der deutsche Besitzer einer Ayur-Veda-Klinik in Maho hilft, indem er sich am Bau von Unterkünften an der Küste beteiligt. Auch ein Sohn des ehemaligen Landwirtschaftsministers, Spross einer politisch und wirtschaftlich einflussreichen Familie, engagiert sich. So soll über ihn mit Sri Lankan Air Lines über niedrige Flugkosten für Hilfsgüter und Helfer verhandelt werden.

Die Triebfeder ist neben schlichter menschlicher Verpflichtung nicht zuletzt die Freundschaft mit Sri Lanka und seinen liebenswerten Menschen. Sollten Sie auch etwas beitragen wollen, Tod und Hunger sowie Seuchen und Verlust der Menschen in Sri Lanka lindern wollen, können Sie dies mit einer Spende auf das unten genannte Konto tun. Das Konto wird übrigens von der Gemeinde Winsen Aller treuhändlerisch verwaltet, die Aktion vom Celler Steuerberater Mertins betreut. Alle Engagierten arbeiten ehrenamtlich und erhalten somit keine Entlonung für ihren Einsatz.

Wichtigstes Ziel wird nun erst mal die Trinkwasserversorgung, Unterstützung mit Nahrungsmitteln und Kleidung sowie die Koordinierung der eintreffenden Hilfe sein. Mittelfristig wird es darum gehen, den Wiederaufbau zu planen, der voraussichtlich Monate bis Jahre inanspruch nehmen wird. wir werden demnächst mehr Fotos und weitere Informationen veröffentlichen.

Die Cellesche Zeitung berichtete auch bereits mehrmals über diese Aktion

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01.01.2005 Unser Vorhaben
[Von Patrick Wilke]

Die geplanten Aktivitäten haben unterschiedliches Gewicht. Da die großen und professionellen Organisationen im Bereich der Soforthilfe und der medizinischen und sanitären Hilfe weit kompetenter sind, ist unser Fokus auf die Gründung eines Vereins für ein Waisenhaus und Patenschaften gerichtet.
Die möglichen Aktivitäten sind im Einzelnen:

1. SOFORTHILFE: Spendengelder und Sachspenden werden gesammelt und nach Sri Lanka geflogen (gebraucht werden: Milchpulver, sommerliche, neutrale, saubere Kleidung und (kein Scherz!) Unterwäsche, Zelte, ganz wichtig: Wasser-Entkeimungs-Tabletten, Trinkwasserfilter/Aufbereitungsanlagen.

2. MITTELFRISTIG: Es wird derzeit eine Patenschaftsorganisation gegründet, bei der deutsche Eltern Patenschaften für Sri Lankanische Waisen übernehmen können. Melden Sie sich doch schonmal, wenn Sie Näheres wissen wollen!

3. LANGFRISTIG: Unterkünfte für Flüchtlinge werden errichtet. Aus Gerechtigkeitsgründen (und weil alte Konflikte durch den Verteilungskampf der Hilfslieferungen wieder aufflammen) sollen zwei Lager errichtet werden, eines im tamilischen Nordosten, eines im buddhistisch-singhalesischen Süden.

Die Zentrale dieser Aktion befindet sich in Walle, bei Celle in Niedersachsen. Bei Interesse können Sie per Email oder telefonisch weitere Informationen erhalten. Es wird wirklich jede Hilfe gebraucht!

Infotelefon der "Aktion Hilfe für Flutofer in Sri Lanka":
+49 (0)5143 5698
oder
+49 (0)172 4373357

Das Spendenkonto:
Bankleitzahl 25750001 Sparkasse Winsen
Konto 159836485
Stichwort "Aktion Hilfe für Flutopfer in Sri Lanka"

Was Sie tun können:

- Spenden Sie Geld und Sachspenden
- vermitteln Sie Informationen über mögliche Spender von Wasser-Entkeimungs-Tabletten, Milchpulver oder Kleidung
- Emailen Sie oder rufen Sie an, um Sich zu informieren
- beteiligen Sie Sich am geplanten Patenprogramm. Übernehmen Sie ein Waisenkind als Patenkind und unterstützen Sie es mit monatlichen Zuwendungen
- Fragen Sie in Ihrem Umfeld nach Spezialisten, die langfristig ehrenamtlich mithelfen können, die Waisenhäuser auf Sri Lanka zu betreuen. Wir brauchen insbesonere Menschen mit Erfahrungen in den Bereichen Vereins-, Steuer, Familienrecht, Buchhaltung, Pressearbeit, doch alle engagierten Mithelfer jeglicher Qualifikation sind willkommen!

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Es wird in Asien noch für Monate um Leben und Tod Tausender gehen! Falls Sie sich nicht dafür entscheiden, unsere Aktion zu unterstützen, spenden Sie bitte trotzdem zum Beispiel an eine der folgenden Organisationen:

- Deutsches Rotes Kreuz - macht zB Camps, Wasser, Erste Hilfe, Organisation
- Ärzte ohne Grenzen - hilft international auch in Krisengebieten
- Amnesty International - untersucht und berichtet über Menschenrechts-Situation weltweit.